Your new contact for transport robotics in Southern Germany

Seit Mitte Juni unterstützt Tom Weisz unser Vertriebsteam. Er wird speziell im süddeutschen Raum tätig sein und dort die Kundenbetreuung und Neukundengewinnung übernehmen. Was Tom Weisz antreibt und wie aus Tom Weisz ein Experte für Automatisierungsprojekte wurde, lesen Sie im nachfolgenden Interview, das wir mit ihm geführt haben.

ASTI InSystems: Wie kamst Du zur Automatisierung?

Tom Weisz: Laut meinem Lebenslauf habe ich vor knapp 15 Jahren die Automatisierung im Warenlager für mich entdeckt. Wenn ich aber ehrlich bin, trug das intensive Spielen mit Legobausteinen in meiner Kindheit zum erwachsenen Interesse an mobilen Robotern maßgeblich bei. Ich erinnere mich, wie meine Augen beim Anblick eines Legohaufens immer zuerst die Anzahl der verfügbaren Räder prüfte, bevor meine Hände sich ans Werk machten. Später als ich beruflich immer wieder mit technisch anspruchsvollen Systemen in Kontakt kam, trieb mich diese in Kindheitstagen entstandene Neugier stets voran, die Innovationen am konkreten, praktischen Nutzen zu bemessen.

ASTI InSystems: Welches Projekt aus der Automatisierung war für Dich bisher am wichtigsten & spannendsten?

Tom Weisz: Am stärksten beeinflusst hat mich ein Projekt des amerikanischen OCEANEERING Konzerns, welches die autonome Materialversorgung mit einer besonderen FTS-Anlage in der Kommissionierlogistik eines großen deutschen Automobilherstellers beinhaltete. Der Warenfluss wird über diverse Schnittstellen aus AKL (automatisches Kleinteillager) und HRL (Hochregallager) auf einer mobilen Roboterplattform mit zwei verschiedenen Lastaufnahmevarianten (Paletten bzw. Gitterboxen sowie Kleinladungsträger) beidseitig in die Kommissionierstraßen geliefert. Beeindruckend hierbei ist die kompakte Bauform der Lastaufnahmemittel und die Skalierbarkeit der Lösung. Problematische Punkte stellten die Magnetrasternavigation sowie der gemischte Verkehr in den stark frequentierten Bereichen dar. Wie in den meisten Projekten war die anfängliche Skepsis gegenüber dem autonomen System unter den Mitarbeitern eine große Hürde. Die dabei auftretenden Probleme im operativen Prozess lösten einen Domino-Effekt aus, welcher zusätzlich für Spannung sorgte.

ASTI InSystems: Wie willst Du Deine Arbeit gestalten?

Tom Weisz: In erster Linie sehe ich mich als Dienstleister, Spezialistentum und konkreten Automatisierungsbedarf auf einer möglichst empathischen Ebene zusammenzubringen. Ich glaube, unsere Aufgabe besteht im Kern darin, unseren Auftraggebern und deren Mitarbeitern in die Chancen und Möglichkeiten der Technologie einzuführen, beratend zur Seite zu stehen und Hilfestellung dabei zu geben auf die Herausforderungen von morgen vorbereitet zu sein. Roboter verbessern Prozesse nicht. Nur Menschen können Prozesse verbessern. Darum sollten sie immer im Mittelpunkt stehen.

ASTI InSystems: Was motiviert Dich?

Tom Weisz: Die Herausforderungen der letzten Monate lösen ein starkes Umdenken in den produzierenden Unternehmen aus. Eine Umstrukturierung der Zulieferketten z.B. wird zur Folge haben, dass regionale Produktionsstätten an Bedeutung gewinnen. Dies wird neue Chancen aber auch Unsicherheiten erzeugen. Die damit einhergehenden Fragestellungen zu beantworten, wird prägend für meine Generation an Beratern sein. Ich empfinde eine starke Verantwortung, durch die Antworten den teilnehmenden Menschen die Angst vor der Automatisierung mit Robotern zu nehmen und zukünftige Perspektiven aufzuzeigen.

ASTI InSystems: Wir danken Dir, Tom Weisz, für das Interview.
Herzlich willkommen und viel Erfolg!

 

Kontaktdaten:

Tom Weisz
tom.weisz@asti.tech
Tel: +49 151 570 112 31