Als Softwareentwickler C# in der Industrie

Softwareentwickler Tom studierte Angewandte Informatik an der TU Bergakademie Freiberg in Sachsen, entwickelte im Projekt „Mining-Rox“ autonome Bergwerk-Roboter, bevor er im letzten Jahr bei ASTI InSystems als Softwareentwickler anfing. Das Programmieren von Software, die später einmal Grundlage einer Maschine ist, fasziniert ihn besonders an seinen neuen Aufgaben.

Im letzten Jahr trat Tom seinen neuen Job als Softwareentwickler bei ASTI InSystems an. Zu seinen Aufgaben zählen die Software- und Anwendungsentwicklung sowie gleichfalls die Inbetriebnahme der Software. Wichtige Fähigkeiten, die hierbei unerlässlich sind, sind erweiterte Kenntnisse in C#, .NET, sowie fundierte Kenntnisse in GUI Entwicklung WPF und C++. Aktuell verbringt er viel Zeit in Eppelheim (Baden-Württemberg) bei ADM Wild Europe. Das Unternehmen stellt unter anderem Sirup für die Nahrungsmittelindustrie her. Eines ihrer bekanntesten Produkte ist die besonders bei Kindern sehr beliebte Capri Sonne.

Als Softwareentwickler zurzeit im Einsatz für ADM Wild

Für ADM Wild modernisierte ASTI InSystems die bereits bestehende Anlage zur automatischen Kommissionierung und Etikettierung von mit Getränkesirup befüllten Kunststoffkanistern. Bei der Fertigung der Anlage im Jahr 2004 war ASTI InSystems bereits eingebunden. Die Anlage ist komplex und besteht aus verschiedenen Komponenten wie Robotern, Greifern, Folienstretchern und Fördertechnik. Über die Jahre wurde die Anlage sukzessive von ASTI InSystems erweitert. Auch Tom hat die Aufgabe in Eppelheim, den Materialflussrechner (MFR) neu zu programmieren. Mit dem MFR lassen sich Aufträge verwalten, steuern und visualisieren.

Toms Aufgaben: Materialflussrechner neu programmieren

Nötig wurde die Modernisierung, weil zusätzliche Fördertechnik, ein neuer Stretcher sowie ein Roboter zum automatischen Etikettieren der gestretchen Paletten hinzugefügt wurde. Im Zuge dessen muss die Software des MFR neu geschrieben werden. Diese soll mit einem moderneren Framework entwickelt werden und alle Funktion der alten Anlage enthalten sowie die neuen Komponenten steuern können. Außerdem soll die Anlage in der Lage sein, mehrere Aufträge gleichzeitig zu behandeln und die kommissionierten Paletten an das SAP-System vom Kunden zu melden. Ein weiterer Kundenwunsch war es, dass über eine zweite Anwendung der Bediener an zwei Stellen der Anlage den MFR steuern kann und sich somit alle Information zur Anlage visualisieren lassen kann.

Faszination Robotik: Wie kam Tom zu ASTI InSystems?

Bevor Tom ins Berufsleben starte, absolvierte er nach dem Abitur in Brandenburg ein Studium der Angewandten Informatik in Sachsen. Er entschied sich für die TU Bergakademie Freiberg aufgrund der guten Arbeitsbedingungen für Studierende und die Praxisnähe zur Wirtschaft. Während des Studiums konnte er als studentische Hilfskraft im Projekt „Mining-Rox“ arbeiten. Hierbei entwickelte er autonome Roboter für den Bergbau. Ebenfalls spannend war das Forschungsthema seiner Masterarbeit. Darin beschäftigte er sich mit „Augmented Reality“ und programmierte konkret Roboter-Hologramme, die sich mit Gesten steuern lassen können.

Bei ASTI InSystems wird der gebürtige Brandenburger bald sein Projekt in Eppelheim abgeschlossen haben. Danach wartet schon der nächste Kunde auf Toms Programmierkünste. In der 10. Klasse Informatikunterricht war er stolz, erinnert er sich, ein Adressbuch mit JAVA programmieren zu können. Heute sind es große Anlagen und Transportroboter in der Fertigung, die er mit seinen Algorithmen steuert und lenkt.

Weiterführende Links:

TU-Freiberg 

Projekt „Mining-Rox“

ADM Wild Europe

Stellenangebote bei ASTI InSystems